Technologie
6 geprüfte Schutzfunktionen
Jede Schutzfunktion ist unabhängig geprüft und durch Prüfberichte, Normenrechnungen oder dokumentierte Referenzen belegt.
Solare Reflexion
93 % der Sonnenstrahlung reflektiert
Die Beschichtung reflektiert 93 % der Sonnenstrahlung. Das bedeutet 88 % weniger Wärmeeintrag über opake Bauteile — kühlere Gebäude, weniger Belastung für Oberflächen.
Geprüfte Werte
- TSR (Total Solar Reflectance)
- 93 %
- Solarer Absorptionsgrad αS
- 0,07
- Normenbezug
- ASTM C1549, EN ISO 52016-1
Feuchteschutz
Regen bleibt draußen
Flüssiges Wasser — Regen, Schlagregen, Spritzwasser — wird fast vollständig am Eindringen gehindert. Die Oberfläche bleibt trocken, der Wärmeschutz stabil.
Geprüfte Werte
- Wasseraufnahme
- 0,04 – 0,05 kg/(m³·d⁰·⁵)
- Klassifizierung
- W3 (niedrigste = beste)
- Normenbezug
- EN, DIN 4108-4
Diffusionsoffenheit
Feuchtigkeit kann raus
Wasserdampf aus dem Mauerwerk kann weiterhin ungehindert nach außen entweichen. Die Wand trocknet — keine Feuchtefalle, kein Stau von Nässe.
Geprüfte Werte
- Sd-Wert
- 0,16 – 0,17 m
- Klassifizierung
- SD2 (diffusionsoffen)
- Wasserdampfdurchlässigkeit
- 120 – 128 g/(m²·d), V1
UV-Schutz
Weniger thermische Belastung
Die Reduktion der Oberflächentemperatur schützt darunterliegende Materialien — Putz, Beschichtungen, Holz — vor UV-bedingter Alterung und thermomechanischer Spannung.
Geprüfte Werte
- Mechanismus
- Reduktion der Oberflächentemperatur
- Ableitbar aus
- TSR / Emissivität
Lotuseffekt / Selbstreinigung
Kein Algenbewuchs, kein Schimmel
Die hydrophobe Oberfläche verhindert, dass sich Algen, Moos und Schimmel ansiedeln. Regenwasser perlt ab und nimmt Schmutzpartikel mit.
Geprüfte Werte
- Eigenschaft
- Hydrophobe Oberfläche
- Nachweis
- Praxisreferenzen, Materialeigenschaften
Mikrorissüberbrückung
Elastisch gegen Haarrisse
Die elastische Beschichtung überbrückt bestehende Haarrisse und verhindert, dass neue Risse zu Feuchtigkeits-Eintrittspunkten werden.
Geprüfte Werte
- Eigenschaft
- Elastische Beschichtung
- Nachweis
- Materialprüfung, Praxisreferenzen
Weitere Leistungswerte
Prüfwerte aus unabhängigen Tests nach europäischen Normen. Tatsächliche Werte können je nach Untergrund, Auftragsstärke und Witterung variieren.
Bauphysik
Der Strahlungsanteil der Wärme
Wie viel Wärme über Strahlung übertragen wird, hängt von der Oberfläche ab — vom Emissionsgrad. Zwei belegte Referenzbereiche.
Herkömmliche Heizsysteme
Strahlungsanteil · Richtwerte
Als Flächenheizung gilt fachlich ein Strahlungsanteil über 50 %.
Quellen: Energieinstitut Vorarlberg · BauNetz Wissen (Buderus) · fachwerk.de
Heiße Industrierohre bis 200 °C
Strahlungsanteil nach Oberflächentemperatur
Rechnerische Richtwerte bei ε ≈ 0,9 (oxidierte / lackierte Oberflächen) — Stefan-Boltzmann + freie Konvektion, keine Normtabelle.
Der Strahlungs-Wärmeübergang hᵣ = 4·σ·T³ wächst mit der dritten Potenz der Temperatur — der Emissionsgrad ist der entscheidende Hebel.
Quellen: DIN EN ISO 6946 · Energie-Wiki · KKA (Kälte Klima Aktuell)
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